Dienstag, 14. Januar 2014

Alt wie ein Baum





Alt wie ein Baum  

Alt wie ein Baum moechte ich werden, 
Genau wie der Dichter es beschreibt. 
Alt wie ein Baum mit einer Krone die weit, weit, weit, weit 
Die weit ueber Felder zeigt. 

Alt wie ein Baum moechte ich werden 
Mit Wurzeln, die nie ein Sturm bezwingt. 
Alt wie Baum, der alle Jahre so weit, weit, weit, weit 
Kindern nur Schatten bringt. 
(words by Puhdys) 

Mittwoch, 8. Januar 2014

Von drinnen nach draussen - Warteräume zum Glück 14

Von drinnen nach draußen 

Wir sitzen nach einem langen Umzugstag in einer Pizzeria am Prenzlauer Berg. - Die müden Knochen schmerzen und der Kopf ist leer und fühlt sich an wie nasser Schwamm. Auch eine Pizzeria kann zu einem Warteraum zum Glück werden. 

Ein erstes kühles Bier tut gut, das leckere Essen wirkt ein kleines Wunder. - So können mir auch die ungewöhnlichen Spiegelungen im  großformatigen Fenster auffallen: Dort treffen sich auf ungewöhnliche Weise die Speisentheke mit Motiven der Kreuzung auf der Straße.  Auf diese Weise kommt zusammen, was nicht zusammen gehört. 

Angeregt ist dieser Beitrag durch einen Blogpost von der Lichtbildwerkerin. 

Freitag, 3. Januar 2014

Blogtimes fordert auf - Mein Bild aus 2013

Abendstimmung am alten Contigelände in Hannover

Ronny Ritschel bittet auf seinem Blog  um "das"  Bild aus 2013. 

Gemeinhin tut man sich schwer, sich für ein Foto zu entscheiden. Ich neige daher dazu, dies spontan zu tun und mußte tatsächlich nicht lange nachdenken um zu "meinem" Foto zu gelangen.  Die Gründe sind (für mich) naheliegend: 

Ein wunderschöner Sommerabend im August in einem gefühlt endlos langen Sommer in unseren Breitengraden. Bei einer kleinen Fahrradtour entlang der Leine in Hannover trieb es mir noch kurz vor Sonnenuntergang den Schweiß auf die Stirn. Schließlich erreichte ich das alte Contigelände, was neben den Gebäuden vor allem noch aus einer gewaltigen brachliegenden Fläche besteht, die darauf wartet, schick mit Neubauten bestückt zu werden. An diesem Abend aber wirkte die Szenerie wie ein Landstrich am MIttelmeer: Das warme Licht flimmerte, Staub hing in den letzten Sonnenstrahlen. Von weit her tönten die vielstimmigen Gespräche derer die ringsherum an den Ufern der Leine grillten, schwammen und Bier tranken. 
Ein schöner Moment. 


   
     

  

Mittwoch, 1. Januar 2014

Denk neu

Los! Mach was! 

Ich habe bewußt den Titel der aktuellen Ausgabe der "Brandeins" für meinen Beitrag zum Jahresbeginn gewählt (by the way: einen Blick in diese Zeitschrift kann ich nur empfehlen!).

Ja, mal neu (und anders) denken, mal originell seinem ursprünglichen Sinn sein. Wäre das nicht ein guter Vorsatz für meine photographischen Aktivitäten im gerade beginnenden Jahr, oder sogar generell?  
Im Grunde wohl schon... Wenn da nicht meine generelle Ablehnung guter Vorsätze wäre, die mit einem Jahreswechsel einhergehen (Fitnessbuden landauf und landab erleben den größten Zulauf im Januar. Der Hype hat sich dann spätestens im April wieder erledigt).

Nee, ich bin nicht der Typ, der kalendarische Eckdaten lebt. 

Ich mache einfach weiter, feile an  meinen (photographischen) Möglichkeiten, mache mein Ding, versuche mal anders und neu zu denken und lasse mich gerne künstlerisch von anderen befruchten. Dies ist mehr oder weniger ein ständiger Prozess, der nicht an Jahresgrenzen halt macht. 



Bereits im August habe ich in diesem Beitrag angedeutet, dass sich Neues entwickeln muss. Diese Entwicklung könnt Ihr, wenn Ihr mögt hier mitverfolgen: AlleAugenblicke  heißt meine Plattform, von der ich heute noch nicht abschließend sagen kann, wohin sie mich führen wird. Dort wird es aber sicherlich anders zugehen als hier. Es bleibt spannend.  

Euch allen wünsche ich ein ebenfalls spannendes Jahr. Bleibt gesund und neugierig aufs Leben!

Abschließend möchte ich Euch den Beitrag von Paul Simmen zum Jahresanfang empfehlen.
  

  

Sonntag, 29. Dezember 2013

Warteräume zum Glück - Scène noire

After midnight

Ein anstrengender Tag: Ein Umzug von Niedersachsen nach Berlin: In Hannover drei Stockwerke runter, ein paar Stunden später am Prenzlauer Berg in Berlin (Gott sei Dank) nur ein Stockwerk   wieder hoch. 

Ein erstes Sitzen auf schnell zusammengesuchten Gelegenheiten. Müdigkeit wandert durch den Körper. Dann - vor dem Schlafengehen - eine schnelle Runde durch die Straßen. Hier finden sich selbst bei Dunkelheit, Motive ohne Ende. 

Eine Szene, wie aus dem "Dritten Mann" oder einem Filmklassiker der "Serie Noire", fehlt nur das schweißgebadete Gesicht eines unschuldig gejagten Mannes an der Hauswand...